SARDINIEN (NORD) – NATUR PUR MIT EINSAMEN STRÄNDEN

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Begleiten Sie mich ein Stück auf der Insel SARDINIEN (Nordteil). Sie ist nach Sizilien – die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Die Ägypter nannten sie Schardana, die Euboier „Ichnoussa“ und die Griechen „Sandalyon“, da ihre Form an einen Fußabdruck erinnert.

SARDINIEN bildet mit einigen vorgelagerten Inseln die gleichnamige autonome Region Italiens. Die Region Sardinien hat eine Fläche von 24.090 km² und 1.664.159 Einwohner (Stand 31. Dezember 2015). Ihre Hauptstadt ist Cagliari.

Seltene Tierarten, kristallklares Wasser, charmante Orte, feine weiße Sandstrände, rätselhafte Felsformationen, zerfallene Kastelle, friedliche Tempelberge und geheimnisvolle Nuraghen – keine Frage, der Norden Sardiniens, der auch Anglona und Nurra genannt wird, ist ein Besuch wert!
Hauptstadt der Provinz ist Sassari – die im Mittelalter gegründete, zweitgrößte Metropole der Insel. Der Hafen von Porto Torres ist für Reisende aus dem Norden einer der wichtigsten Zielhäfen Sardiniens.
Von hier aus ist es nicht mehr weit zur Stintino-Halbinsel und der Isola dell’Asinara, die den nordwestlichsten Zipfel Sardiniens bilden. Von Capo del Falcone aus kann man den Blick über die kleine Asinara-Insel mit den stark zerklüfteten Felsen schweifen lassen. Auf der Insel lebt eine besondere, weiße Eselsart mit hellen Augen, die dieses Stück Land schon seit langer Zeit bevölkert. Die empfindliche Flora und die wilde Fauna konnte sich hier jahrelang ungestört erhalten, da die Insel als Strafkolonie genutzt wurde. Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Bewohner umgesiedelt, denn das gut bewachte Eiland sollte nun als Gefängnisinsel dienen. Die ehemaligen Inselbewohner gründeten daraufhin das Fischerdorf Stintino, das seit Jahren nun schon ein wichtiges Wassersportzentrum ist.
Auch die ehemalige Silberstadt Argentiera ist ein Besuch wert. Schon seit der Römerzeit wurde am Capo dell’Argentiera nach Silber geschürft – ein Bodenschatz der Scharen von Silbersucher anzog. Heute, nachdem die Arbeit in den 1960-er Jahren endgültig eingestellt wurde, soll die verfallene Förderanlage zum sonnigen Ferienziel umgebaut werden.
Fährt man an der Nord-Küste Richtung Osten entlang, kommt man nicht nur unweigerlich an der alten Festungsstadt Castelsado vorbei, sondern durchkreuzt auch das fruchtbare Coghinas-Tal, das am endlos weiten Strand von Badesi sanft ins Meer abfällt. Küstenstreifen wie Costa Paradiso brauchen eigentlich keine Beschreibung – Der Name ist Programm. Gern würde ich Sie von dieser charmanten Insel (vor allem in der Vorsaison bis Mai) begeistern und beraten.                                                                                                                                                                                                                                                                                IIhr Günter Kruspe

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